dann noch ne frage
wie trainiert man für so etwas am besten (2 personen team) hi
weiß welche Person wie ein 24 stunden radrennen funktioniert
wird da zwischen geschlafen oder fährt man 24 stunden durch
danke für die antworten
lg
Zur Erklärung vorneweg:
Man kann in der Regel bei 24-Stunden-Rennen als Einzelfahrer oder als Mitglied eines Teams hochfahren. In Teams sind die Fahrer im Staffelprinzip unterwegs, sprich es fährt einer und der Rest ruht aus, dann löst der nächste Fahrer ab ansonsten so weiter.
Wie lange ansonsten wie viele Runden Du fährst/Dein Team fährt, bleibt Dir/Deinem Team überlassen. Gewinner ist am Ende der Fahrer/das Team mit den meisten Runden in 24 Stunden in der jeweiligen Wertungsklasse.
Die Rundenzeiten Arbeit aufnehmen mit dem Startschuss für die erste Runde und für die folgenden mit Durchfahren einer Zeitnahme am Ende einer Runde vor der so genannten Wechselzone, in der man den Staffelstab an einen nächsten Fahrer weitergeben oder aka für eine Pause von der Abbaustrecke gehen kann. Wenn man also eine Pause macht, sprich kein Chauffeur auf dem Kurs ist, zählt die Zeit für die angefangene Runde so lang der Länge nach, bis man erneut durch die Zeinahme fährt. Das heißt, eine Pause wird am Ende als entsprechend lange Runde gezählt.
Ob das eine Pinkel- Essens- Schlaf- oder Reparaturpause ist, begierig nicht, sofern es Dir/Deinem Team egal ist, wie viele Runden eingefahren werden, sprich diese Platzierung am Ende rauskommt.
Profi- und sehr motivierte Hobby-Einzelfahrer am Steuer sein bei entsprechendem Trainingsstand und Motivation für Sieg bis auf einige (teils sehr kurze) Essens-und/oder Pinkelpausen durch. Reine Hobbyfahrer nehmen hie ansonsten da eine Mütze Schlaf. Einzelfahrer sind bedingt langsam unterwegs, sie müssen ihre Kraft über die gesamte Zeit hinweg richtig aufteilen und es kommt weniger auf Schnelligkeit an.
Bei den Teams wird in den Fahrpausen geschlafen, wenn man kann. In Teams wird schneller gefahren, sprich eine größere Anzahl Energie auf der Runde verfahren, alldieweil die Fahrer zwischen ihren Renneinsätzen regenerieren können. Mancher macht das mit Nachtruhe, mancher kann das nicht und versucht, durch Abschalten, mancher auch blosBuckel-S durch Ablenkung zu entspannen. Man kann das ertüchtigen.
Wie auch immer man es macht: Am Ende eines 24-STunden-Rennens ist man mit oder ohne Nachtruhe fix und foxi, aber - falls nix passiert ist - total happy. Man fragt sich zwischendrin zigmal, aus welchem Grund man das eigentlich macht, aber nach dem Rennen brauchts des Öfteren nur eine Stunde, bis die ersten Fahrer vom nächsten Automobilwettbewerb reden... ;-)
ride on!
Der tollen Beschreibung von (a)bbike ist eigentlich nichts hinzuzufügen, aber ergänze ich eine Anekdote aus einer anderen Sportart: Beim 24-h-Schwimmen funktioniert es einigermaßen ähnlich, bloß kenne ich da keine Teamwertung. Dabei machte ich die interessante Erfahrung, dass es nach ca. 13 Stunden ansonsten knapp 25 geschwommenen Kilometern trotz erheblicher Müdigkeit völlig unmöglich war, zu schlafen...
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